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Vatikan 2012 KMS 1 Cent-2 Euro Offizieller Kursmünzensatz Komplett im Folder

Vatikan 2012 KMS

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Vatikan 2012 KMS

Obwohl die Vatikanstadt kein Mitglied der Europäischen Union ist, wurde in einer bilateralen Währungsvereinbarung zwischen der Italienischen Republik – im Namen der Europäischen Union – und dem Staat Vatikanstadt, vertreten durch den Heiligen Stuhl, am 29. Dezember 2000 festgelegt, dass sie eine bestimmte Anzahl von Euro-Münzen prägen darf, die dem italienischen Prägekontingent hinzugerechnet werden. Die Vereinbarung bestimmt, dass der Staat Vatikanstadt ab dem 1. Januar 2002 Euro-Münzen für einen Nennwert von jährlich höchstens 670.000 Euro ausgeben darf. Werden Euro-Sammlermünzen (die in der Gemeinschaft nicht den Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels haben) ausgegeben, so fallen diese unter die jährliche Obergrenze des Nennwerts.

Ähnliche Vereinbarungen wurden auch mit drei anderen europäischen Kleinstaaten (2000 San Marino, 2001 Monaco 2011 Andorra) geschlossen. Diese Währungsvereinbarungen wurden als notwendig erachtet, da sich diese Staaten vor der Euroeinführung in einer Währungsunion mit Italien oder Frankreich bzw. Spanien und Frankreich befanden.

Am 7. Oktober 2003 folgte ein Beschluss des Rates zu Änderungen der Währungsvereinbarung mit dem Staat Vatikanstadt, der festlegte, dass ab dem 1. Januar 2004 Euro-Münzen für einen Nennwert von jährlich höchstens 1 Million Euro ausgegeben werden dürfen. Im Jahr der Sedisvakanz, in einem „Heiligen Jahr“ (das nächste ist 2025) und im Jahr der Eröffnung eines ökumenischen Konzils dürfe der Staat Vatikanstadt über die vorgesehene Obergrenze hinaus Münzen in Höhe eines Betrags von jeweils 300.000 Euro (statt wie bisher 250.000 Euro) prägen. Auch bei besonderen Jubiläen, z. B. Dienstjubiläum des Papstes (2003 – 25 Jahre Pontifikat von Johannes Paul II.), beim Tod des Papstes (2. April 2005 – Johannes Paul II.) oder Amtsverzicht des Papstes (28. Februar 2013 Benedikt XVI.) ist der Vatikanstadt gestattet, zusätzliche Münzen im Wert von 300.000 Euro zu prägen.

Am 17. Dezember 2009 wurde eine neue Währungsvereinbarung geschlossen, die bestimmt, dass die wertmäßige Obergrenze für die jährliche Ausgabe von Euro-Münzen durch den Staat Vatikanstadt von einem Gemischten Ausschuss berechnet wird als Summe aus

  • einem festen Anteil, dessen anfänglicher Betrag für 2010 auf 2.300.000 Euro festgesetzt wurde. Der Gemischte Ausschuss kann den festen Anteil jährlich neu bestimmen, um sowohl der Inflation Italiens im vorhergehenden Jahr als auch etwaigen signifikanten Entwicklungen auf dem Markt für Euro-Sammlermünzen Rechnung zu tragen;
  • einem variablen Anteil, der der im vorhergehenden Jahr in Italien pro Kopf ausgegebenen durchschnittlichen Anzahl von Münzen, multipliziert mit der Einwohnerzahl des Staates Vatikanstadt, entspricht.

Die vatikanischen Euromünzen haben die kleinste Ausgabeauflage aller Euromünzen und sind daher Sammlerobjekte. Die bisherigen Auflagen waren schon vor der offiziellen Ausgabe ausverkauft und gelangten daher nie in den normalen Geldumlauf, sind aber offizielles Zahlungsmittel. Wer die Münzen erwerben will, muss mit einer Summe von bis zu 200 Euro und mehr rechnen.

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