Roman Empire Septimus Severus AR Denarius 193-211 AD Silver Coin [16

Roman Empire Septimus Severus AR Denarius 193-211 AD

Silver weights 2.9g/17mm

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Roman Empire Septimus Severus AR Denarius 193-211 AD Silver Coin [16

Septimius Severus

Roman Empire Septimus Severus AR Denarius 193-211 AD Silver Coin

Lucius Septimius Severus Pertinax (* 11. April 146 in Leptis Magna im heutigen Libyen; † 4. Februar 211 in Eboracum, heute York) war römischer Kaiser vom 9. April 193 bis zum 4. Februar 211. Er begründete die Dynastie der Severer und war einer der Protagonisten des zweiten Vierkaiserjahres. (Septimus Severus AR Denarius)

Aufstieg zum Kaiser

Geboren wurde Septimius Severus in Leptis Magna in der Provinz Africa als Sohn des Publius Septimius Geta und der Fulvia Pia. Er hatte einen Bruder, der ebenfalls Publius Septimius Geta hieß. Seine Familie war gründlich romanisiert, gehörte dem römischen Ritterstand an und war offenbar wohlhabend, wobei sie neben Besitzungen in Africa über drei Landgüter in der Nähe von Rom verfügte. Septimius sprach auch Punisch, beherrschte aber bereits seit seiner Kindheit die beiden großen Sprachen des Imperiums, Latein und Griechisch, und befasste sich auch mit der griechischen und lateinischen Literatur.

Bei seinen ersten Reden im Senat soll er noch wegen seines „punischen“ Akzents verspottet worden sein; zwar legte sich dies später offenbar, doch soll sein Latein angeblich bis zuletzt eine „afrikanische“ Färbung gehabt haben. Offenbar boten seine Wurzeln in der Provinz seinen Feinden also Anlass zum Spott. Die in populärwissenschaftlichen Veröffentlichungen manchmal erhobene Behauptung, er sei sogar subsaharischer Herkunft gewesen, findet allerdings keinen Rückhalt in den Quellen; Severus kann in jedem Fall als Römer gelten. Zur weiteren Ausbildung ging er nach Rom. Obwohl er zuvor nicht die für künftige Senatoren eigentlich obligatorische militärische Laufbahn als tribunus militum absolviert, sondern eine juristische Ausbildung durchlaufen hatte, wurde er aufgrund der Fürsprache eines seiner Verwandten von Kaiser Mark Aurel zu einer senatorischen Ämterlaufbahn zugelassen und im Rahmen einer adlectio 169 in den Senat aufgenommen. (Septimus Severus AR Denarius)

Severus absolvierte in der Folgezeit den klassischen cursus honorum: 170 war er quaestor in Rom, im Jahr darauf in Sardinien. 173/174 war er legatus proconsulis provinciae Africae, anschließend wurde er auf kaiserliche Empfehlung Volkstribun, 178 Praetor und anschließend Legat (und damit Kommandeur) der Legio IV Scythica. Danach verbrachte er einige Zeit in Athen. 190 wurde er Suffektkonsul, gemeinsam mit Apuleius Rufinus, dies laut der Historia Augusta auf ausdrücklichen Wunsch des Kaisers Commodus, und erhielt im Jahr darauf vom Kaiser den Befehl über die Legionen in der Provinz Pannonien. Davon, dass er militärische Operationen befehligt hätte, ist nichts bekannt. Wahrscheinlich wurde das Kommando dem militärisch völlig unerfahrenen Mann aus ebendiesem Grunde übertragen, da (irrtümlich) angenommen wurde, dass von ihm keine Usurpation zu befürchten sei.

Wohl seit 187 war Septimius Severus in zweiter Ehe mit der aus Syrien stammenden Aristokratin Julia Domna verheiratet, mit der er zwei Söhne hatte, den 188 geborenen Caracalla und den 189 geborenen Geta. Zuvor war er seit etwa 175 mit der aus Africa stammenden Paccia Marciana verheiratet gewesen, die um 185 gestorben war. Aus dieser Ehe soll Severus der Historia Augusta zufolge zwei Töchter gehabt haben, was aber zweifelhaft ist. (Septimus Severus AR Denarius)

Nach der Ermordung von Commodus’ Nachfolger Pertinax in Rom am 28. März 193 wurde Severus in Carnuntum am 9. April von den pannonischen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Die Lage im Reich war verworren: In Rom hatte sich nach Pertinax’ Tod Didius Julianus das Amt des Kaisers von den Prätorianern erkauft, doch konnte sich Septimius auf die Mehrheit der Legionen im Reich stützen. Mutmaßlich hatte er bereits unter Pertinax die Usurpation geplant, denn es ist unwahrscheinlich, dass er ein solches Unternehmen in so kurzer Zeit – er kann frühestens um den 7. April vom Tod des Pertinax erfahren haben – begonnen haben sollte: Zunächst muss er sich der Unterstützung der Donaulegionen versichert haben, was zweifellos einige Zeit in Anspruch genommen hatte. Septimius überquerte jedenfalls die Alpen, um Rom ohne Widerstand einzunehmen;

Didius Julianus, der ihm zuletzt eine geteilte Herrschaft angeboten hatte, war bereits vor seiner Ankunft ermordet worden. Septimius löste die alte Prätorianergarde auf und ersetzte sie durch eine neue, ihm loyale Garde, deren Soldaten ein hohes Donativ erhielten. Dies markierte einen Einschnitt, denn während die Prätorianer zuvor 200 Jahre lang stets ausschließlich in Italien und einigen wenigen besonders stark romanisierten Provinzen (wie der Baetica) rekrutiert worden waren, kamen sie fortan aus allen Regionen des Reiches, vor allem aber aus dem recht unzivilisierten Pannonien und dem Illyricum. (Septimus Severus AR Denarius)

Die Legionen in der Provinz Syria hatten jedoch Mitte April ihren Kommandeur Pescennius Niger als Kaiser ausgerufen, während der Kandidat der in Britannien stationierten Truppen Clodius Albinus war. Septimius musste um die Macht kämpfen und stellte sich demonstrativ in die Nachfolge des ermordeten Pertinax. Auf dem Verhandlungsweg gelang es ihm, Clodius Albinus auf seine Seite zu ziehen, indem er ihn zum Caesar und damit zum künftigen Nachfolger erhob. Darauf konnte er sich Pescennius Niger zuwenden. Dessen Truppen wurden 193/194 in Thrakien und Kleinasien geschlagen. Bei Issos unterlag Niger im März 194 und geriet in Gefangenschaft, in der er kurz darauf getötet wurde. Städte, die zu Niger gehalten hatten, wie Antiochia am Orontes und Byzantion, wurden hart bestraft. Die Provinz Syria wurde zweigeteilt, um eine Machtkonzentration in den Händen des Statthalters zu verhindern. Es kam auch zu einer begrenzten Christenverfolgung. (Septimus Severus AR Denarius)

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